Option888, TradeInvest90, XMarkets.com, ZoomTrader, TradoVest unter Betrugsverdacht

Ralf Buerger
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Wer den  Kapitalmarktprodukten Option888, TradeInvest90, XMarkets.com, ZoomTrader oder TradoVest auf den Leim gegangen ist, sollte jetzt seine juristischen Möglichkeiten prüfen. Die genannten Angebote stehen unter Betrugsverdacht.

 

Trading-Plattformen sorgen für Millionenschaden

Handelsplattformen für binären Optionen, CFDs oder Forex-Trading boomen im Internet und finden insbesondere unter jungen Leuten immer wieder eher unkritische Anleger.  Hinter den Namen "Option888", "TradeInvest90", "XMarkets.com", "ZoomTrader" oder "TradoVest" stehen solche Handelsplattformen - und es liegt ein dunkler Schatten über der Branche.

Die meist unbedarften und schnell überzeugbaren Anleger werden mit schnellen Gewinnen und hohen Renditen geködert und zu teils hohen einzahlungen überredet. Da gibt es faszinierende Videos, die Reichtum über Nacht und vor allem "nie wieder arbeiten" versprechen. Was dabei verschwiegen wird: Es drohen ebenso schnelle und hohe Verluste.

 

Verantwortlicher sitzt in U-Haft

Insbesondere Anleger, die über die populären Plattformen "Option888", "TradeInvest90", "XMarkets.com", "ZoomTrader" und "TradoVest" Geld investiert haben, müssen nun mit dem Verlust ihres Kapitals rechnen. Hinter den Plattformen zur Geldanlage könnte nichts anderes als Betrug stecken, wie gemeinsame Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Saarbrücken und der Zentralen Wirtschaftsstaatsanwaltschaft aus Österreich zeigen. Betroffen sind Anleger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Im Zentrum der Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Betrugs steht eine fünfköpfige internationale Bande, deren Kopf ein deutscher Geschäftsmann sein soll. Dieser sitzt bereits in österreichischer Untersuchungshaft und wartet auf seine Ausweisung nach Deutschland. Die Ermittler werfen den Beschuldigten gewerbsmäßigen Betrug vor. Es soll niemals die Absicht des Inhaftierten gewesen sein, Geld an die Anleger auszuschütten oder Einlagen zurückzuzahlen.

Mit den Handels-Plattformen sollen die Anleger um ihr Geld gebracht worden sein. Der Gesamtschaden soll mehrere Millionen Euro betragen.

 

Fallen schnappten in Sozialen Netzwerken zu

Die Opfer sollen gezielt in sozialen Netzwerken angeworben und dann von vermeintlichen Beratern dazu gedrängt worden sein, immer wieder Geld eizuzahlen. Dazu sollen sogar eigene Callcenter eingerichtet worden sein, wie Recherchen des NDR und SR ergeben haben. Zu Auszahlungen soll es dann nicht gekommen sein. Mal soll ein Software-Fehler daran schuld gewesen sein, mal waren die Berater schlicht und einfach nicht mehr zu erreichen. Das Ergebnis bleibt das Gleiche: Das Geld der Anleger ist zu großen Teilen weg.

 

Verdacht: Handel sollte nie betrieben werden

Die Staatsanwaltschaft geht nun dem Verdacht nach, dass mit dem Geld der Anleger nie Handel betrieben worden ist, sondern die Anleger von Anfang an nur abgezockt werden sollten. Vehikel für den vermeintlichen Betrug waren die Trading-Plattformen "Option888", "TradeInvest90", "XMarkets.com", "ZoomTrader" und "TradoVest". Der finanzielle Schaden könnte gewaltig sein und alleine über diese Plattformen hunderte Millionen Euro betragen.

 

Rechtsanwalt Buerger hat als erfahrener Opferanwalt einige Erfahrungen in der Mediation und Leitung von Interessengemeinschaften. Ein gemeinsames Auftreten macht zwar keine Sammelklage aus, erleichtert aber in vielerlei Hinsicht das Vorgehen und das Erarbeiten von Strategien und den Austausch von Informationen. Ihre Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Sie können jederzeit wieder aus der Gruppe austreten. Dazu reicht ein Mail an die Kanzlei oder die Abmeldung über die regelmäßigen Newsletter.

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Ihre Aussichten

Ob und wieviel die Anleger von ihrem Geld wiedersehen werden, ist völlig offen und hängt auch von den weiteren Ermittlungen ab. „Wenn es den Ermittlern gelingt, Gelder sicherzustellen, können entsprechende Forderungen geltend gemacht werden. Wichtig ist dabei zunächst, Strafanzeige zu stellen“, sagt Rechtsanwalt Ralf Buerger, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Hagen. Sollten zudem Insolvenzverfahren über die beteiligten Firmen eröffnet werden, können auch Forderungen im Insolvenzverfahren angemeldet werden.

Option888

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat das Unternehmen Capital Force Ltd. (auch „Option888“) mit Sitz in Apia, Samoa verpflichtend aufgefordert, das Finanzkommissionsgeschäft sofort einzustellen, da das Unternehmen für Geschäfte dieser Art nicht die erforderlicher Erlaubnis hat. Die bereits getätigten Anlagen sind unverzüglich abzuwickeln.

Option888 wird von dem Unternehmen Capital Force Ltd. betrieben. Die Forma bewirbt auf der Homepage www.option888.com den Forexhandel, den Handel mit Aktien, Indizes und weiteren Finanzinstrumenten.

Begleitung im Verfahren

RA Buerger ist Opfer-Anwalt Rechtsanwalt Buerger unterstützt die Opfer dabei, zumindest einen Teil ihres Geldes wiederzubekommen und begleitet sie von der Strafanzeige bis zur Anmeldung von Forderungen im Insolvenzverfahren. Rechtsanwalt Buerger hat eine Interessengemeinschaft für die Opfer zum Erfahrungsaustausch und effizientem Vorgehen gegründet. Interessierte können sich kostenlos und unverbindlich eintragen.

 

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Unter Umständen greift eine vorhandene Rechtsschutzversicherung - gern prüfen wir für Sie kostenlos die Aussichten und kommunizeren in Ihrem Namen mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.

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