TREUK AG

Ralf Buerger
Ralf Buerger 02331 / 961 602 mail@ra-ralf-buerger.de
Rechtsanwalt Ralf Buerger verfolgt dieThematik "TREUK AG" seit bekannt werden der ersten schlechten Nachrichten. Die aktuellen Verdachtsmomente und die Insolvenz-Anmeldung wundern nicht. Besorgte Anleger haben sich bereits an die Kanzlei "Buerger Schmaltz" gewandt. Als Anlegerschutz-Experte will der Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht nun eine möglichst große Zahl an betroffenen Opfern zu einer schlagkräftigen Anlegergemeinschaft formieren, um gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Bürger schöpft dabei Erfahrungen aus zahlreichen Verfahren in Massenschadensfällen, inbesondere in Bezug auf Inhaberschuldverschreibungen. Innerhalb der Thematik "Nachrangdarlehen" ist die Prüfung der Zulässigkeit des Rangrücktritts aktuell eine von der Kanzlei Buerger Schmaltz verfolgte Verfahrensstrategie.

 

TREUK AG aus Köln ist zahlungsunfähig

Nun ist es offiziell: Die Treuk AG ist zahlungsunfähig. Das Amtsgericht Köln hat das Insolvenzverfahren über die Treuk AG, die sich selbst „Kanzlei zur Kapitalsicherung“ nannte, am 26. Oktober 2017 unter dem Aktenzeichen 75 IN 356/17 eröffnet.

Die Treuk AG hatte ein höchst spekulatives aber scheinbar gut zu verkaufendes Produkt im Portfolio: Das Unternehmen kaufte Verbrauchern Lebensversicherungs- und Bausparverträge ab, um den Versicherten und Sparern mehr Ertrag zu ermöglichen. Ralf Buerger: "So etwas fällt natürlich auf fruchtbaren Boden, wenn Lebensversicherungen und Bausparverträge zunehmen unter Vertrauensverlust leiden“.

Die vollmundig unter dem Untertitel  „Kanzlei für Kapitalsicherung“ auftrumpfende Agentur behauptete, zur Wertsteigerung von Lebensversicherungen und Bausparverträgen in der Lage zu sein. Als Ersatz für Kauf- und Abtretungsverträge versprach man hohe Verzinsungen von so genannten Nachrangdarlehen. Die übertragenen Verträge ließ man sich dann auszahlen. Die Finanzaufsicht unerwanderte man mit dem Vertragszusatz der qualifizierten Nachrangigkeit.

 

Anleger müssen nun den Totalverlust ihres investierten Geldes befürchten. Denn auch wenn die Gläubiger ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter bis zum 29. Dezember 2017 anmelden können, besteht nur wenig Hoffnung, dass sie auf diesem Weg etwas von ihrem Geld wiedersehen werden. Denn Nachrangdarlehen werden im Insolvenzverfahren nachrangig bedient. Erst wenn die Forderungen aller anderen Gläubiger bedient sind, kommen die Anleger der Nachrangdarlehen zum Zug. Dann dürfte aber kaum noch Geld übrig sein. „Der Totalverlust dürfte für die Anleger zur Realität werden, wenn sie keine anderen rechtlichen Schritte einleiten, um den Schaden abzuwenden“, erklärt Rechtsanwalt Ralf Buerger aus Hagen.

Die Verbraucherzentrale warnte bereits 2015 vor dubiosen Machenschaften eines Ratgebervereins. Angeblich „ehrenamtliche“ Mitarbeiter des Vereins "Ratgeber für Finanzen e.V." hätten Verbraucher angerufen und ihnen hochriskante Geldanlagen und Geschäfte empfohlen, bei denen Verbraucher ihre Lebensversicherung teilweise in Nachrangdarlehen tauschen sollten. Dies berichtet die Verbraucherzentrale Hamburg und hat nach eigenen Angaben diesen Verein wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht abgemahnt.

Zur Vermittlerhaftung erfahren Sie unter dem folgenden Link Ausführliches zu einem vergleichbaren Fall. Damals hatte RA Buerger zum Thema "EN Storage" die Vermittlerproblematik aufgegriffen.

http://www.anwalt4you.net/en-storage-fehlerhafte-anlageberatung-beratersvermittlers

Vermögenswerte
Es gibt aktuell keinerlei verlässliche Informationen zum Vorhandensein von Vermögenswerten. Auch über die Höhe der Verluste, mit denen Anleger rechnen müssen, kann nur spekuliert werden.
Strategien
Laut Rechtsanwalt Ralf Buerger ist es aktuell zu früh, um über konkrete Verfahrensstrategien zu sprechen. Da sich der Anwalt aber aus einem großen Erfahrungsschatz zum Thema Nachrangdarlehen bedienen kann, dürfte die AGB-rechtliche Prüfung des Rangrücktritts ein wichtiger Verfahrensschritt sein. Dadurch, so Buerger, könnte man unter Umständen wieder Zugang zur Insolvenztabelle bekommen. Grundsätzlich gibt es rund um die Organisation der TREUK AG viele Fragen, die auch auf die Verantwortlichkeit der beteiligten Herausgeber dieses Kapitalmarktproduktes als auch auf die Vermittler eingehen.
Interessengemeinschaft der TREUK AG-Opfer

Rechtsanwalt Ralf Buerger ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und seit Jahren eng mit der besonderen Problematik bei Nachrangdarlehen vertraut. Zum besseren Informationsaustausch der geschädigten Anleger der Treuk AG hat Rechtsanwalt Buerger ein Geschädigten-Forum angelegt. Hier können Betroffene mit anderen Opfern und Marktexperten diskutieren. Die Anmeldung ist kostenlos und bringt keinerlei Verpflichtungen mit. Das Forum dient dem dringend notwendigen Informationsaustausch. Geht es um rechtliche Belange oder aktuelle Entwicklungen bei der Treuk AG wird sich auch RA Buerger an der Diskussion beteiligen.

Sie haben Interesse an weiteren Informationen? Rechtsanwalt Ralf Buerger steht gern als Ansprechpartner zur Thematik TREUK AG zur Verfügung.

Unsere Angebote:

  • Beobachtung und Infos im Insolvenzverfahren
  • Durchsetzung von Schadensersatzforderungen
  • Grundsätzliche Wahrung Ihrer Rechte
  • AGB-rechtliche Prüfung Ihres Rangrücktritts
  • Regelmäßige Informationen zum Fall "TREUK AG"

 

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